Archiv für den Monat November 2018

Jubilarehrung: Partei dankt für 325 Jahre Mitgliedschaft

Unsere neun anwesenden Jubilare umfassten 325 Jahre Treue und Engagement in der SPD.

Unsere anwesenden Jubilare umfassten 325 Jahre Treue und Engagement in der SPD.

Danke für 60 Jahre Mitgliedschaft an Helmut Walz (Mitte). Links: Jörg Stroedter, Kreisvorsitzender. Rechts: Alexander Ewers, Vorsitzender der Abteilung Lübars Waidmannslust Wittenau

Danke für 60 Jahre Mitgliedschaft an Helmut Walz (Mitte). Links: Jörg Stroedter, MdA und Kreisvorsitzender. Rechts: Alexander Ewers, Vorsitzender der Abteilung Lübars Waidmannslust Wittenau

Danke für 50 Jahre Mitglied an Rainer Hampel (links). Rechts: Jörg Stroedter, MdA und Kreisvorsitzender. Mitte: Hildegard Rockel, Jubilarbeauftragte im SPD Kreisvorstand

Danke für 50 Jahre Mitglied an Rainer Hampel (links). Rechts: Jörg Stroedter, MdA und Kreisvorsitzender. Mitte: Hildegard Rockel, Jubilarbeauftragte im SPD Kreisvorstand

Am 11.11. fand im Restaurant Maestral die Jubilarehrung der Reinickendorfer SPD statt. Aber erst um 15 Uhr, als die Sonne die Wolken beiseite geschoben hatte. Nicht alle konnten persönlich erscheinen, aber das tat der guten Laune keinen Abbruch.

Der Kreisvorsitzende Jörg Stroedter eröffnete die Ehrung mit Anmerkungen zur politischen Lage und vielen Anekdoten aus der gemeinsamen Vergangenheit. Bei Kaffee und Kuchen konnten die Anwesenden dann der Rede unseres Ehrengastes Raed Saleh lauschen, der die Geschichte seiner Mitgliedschaft in der SPD erzählte und mit viel Herzblut über den Wandel in der Gesellschaft und der Entfremdung unserer Partei von den Teilen der Bevölkerung sprach, die uns früher wählten. Und er mahnte, sich wieder auf die Kernkompetenzen unserer Partei zu konzentrieren und die Nähe der Menschen zu suchen.

Zu den prominenteste Jubilaren gehörten in diesem Jahr Helmut Walz aus der Abteilung 12/06 Lübars Waidmannslust Wittenau und Rainer Hampel aus der Abteilung 12/03 Frohnau.

Helmut Walz wurde für seine 60jährige Parteimitgliedschaft geehrt. Im Jahr 2017 wurde er für seinen beispielhaften Einsatz für die Aufarbeitung der Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus und für Verständigung zwischen Berlinern Schülerinnen und Schülern  und Überlebenden des Massakers von Lidice mit dem Verdienstkreuz am Bandes des Verdienstordens der Bundesrepublik gewürdigt.

Rainer Hampel gehört seit 50 Jahren der SPD an. Er war von 1989 bis 1992 Baustadtrat in Reinickendorf und anschließend bis 2000 Baustadtrat in Weissensee. Seine sozialpolitische Heimat blieb aber Reinickendorf und sein Engagement ist auch im Ruhestand hoch. Als Bürgerdeputierter im Stadtplanungsausschuss der BVV setzt er sich für eine nachhaltige Nachnutzung des Flughafens Tegel ein.

Naturgemäß waren die Einlassungen der Jubilare geprägt von Erinnerungen an vergangene Zeiten und die Erfolge der Partei. Dass dabei der Humor nicht zu kurz kam, zeigt, dass Politik durchaus auch Spaß machen kann. Köstlich die Anmerkungen von Rainer Hampel. Egal ob 25, 40, 50, 60 oder 70 Jahre in der SPD, ihnen allen gilt unser Dank für die geleistete Arbeit zum Wohle der Menschen, die unserer Hilfe bedurften. Dank auch an Hildegard Rockel und Petra Wolf, die durch ihr organisatorisches Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

Fotos: Henry Mazatis

SPD Reinickendorf: Boulesport eint Kiez- und Europagespräche

Begrüßung von Manfred Kalusa (links), stellv. Vorsitzender des Club Bouliste e.V. , zudem Jens-Bodo Meyer (2. von links), Gaby Bischoff (4. von links), Aleksander Dzembritzki (2. von rechts) und Marco Käber (rechts)

Begrüßung von Manfred Kalusa (2. von links), stellv. Vorsitzender des Club Bouliste e.V. , zudem zu sehen: Jens-Bodo Meyer, Kassierer der SPD Reinickendorf (3. von links), Gaby Bischoff, Europakandidatin der Berliner SPD (5. von links), Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport (2. von rechts) und Marco Käber, Vorsitzender der Reinickendorfer SPD-Fraktion (rechts)

Burkhart Klein (rechts), Sportwart des Boulevereins, erklärt die Spielregeln

Burkhart Klein (rechts), Sportwart des Boulevereins, erklärt die Spielregeln.

Gaby Bischoff, Europakandidatin der Berliner SPD

Gaby Bischoff, Europakandidatin der Berliner SPD

Aleksander Dzembritzki, Berliner Staatssekretär für Sport

Aleksander Dzembritzki, Berliner Staatssekretär für Sport

Der Bouleplatz des Club Bouliste e.V. in Tegel ist die größte Bouleanlage in Deutschland. Und Boulespielen ist mehr als ein nur Sport – es bietet die Möglichkeit sich mit anderen Menschen zu beschäftigen und sich zu unterhalten und auszutauschen, den Menschen gegenüber - sei es aus Freundeskreis, Familie oder Nachbarschaft - näher zu kommen. Nach einer Idee von Nicole Borkenhagen, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in der BVV Reinickendorf und Mitglied des SPD Kreisvorstands, und Manfred Kalusa, zweiter Stellvertreter des Club Bouliste e.V., wurde am Sonntag die Nachbarschaft in der Cité Guynemer von der SPD Reinickendorf eingeladen diese Vorzüge kennenzulernen.

Ungefähr 50 Gäste nahmen das Angebot wahr. Nach Anleitungen des Sportwarts Burkhard Klein spielten sie mit SPD Politikern mehrere Boule-Partien. Unter den Spielern befand sich Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport. Auch Gaby Bischoff, die Europakandidatin der Berliner SPD, warf schwungvoll die schwere Eisenkugel. Denn welche Sportart, die von den französischen Alliierten nach Berlin mitgebracht wurde, zeigt besser die europäische Vision eines friedlichen Miteinanderlebens?

Drumherum nutzten die Bürgerinnen und Bürger die Chance ihre Anliegen für eine Verbesserung ihres Kiezes an Marco Käber, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der BVV Reinickendorf und weiteren anwesenden SPD-Kommunalpolitikern vorzutragen. Schwerpunkt war der Verkauf von Immobilien der BIMA innerhalb des Viertels an mehrere Investoren. Ein Tag zuvor trafen sich zu diesem Thema bereits Anwohnerinnen und Anwohner mit der SPD. Weitere Gespräche dazu werden folgen. Die SPD Reinickendorf lässt sie nicht alleine.

Über den Verein:Der Bouleplatz existiert seit 1967, anfangs spielten vorwiegend Angehörige der französischen Schutzmacht. Nach dem Mauerfall 1993 wurde der Club gegründet und ist seit 1996 Besitzer des Geländes. Mehr Informationen unter www.club-bouliste.de .

 

SPD Reinickendorf – Das Nachtflugverbot in Tegel muss besser durchgesetzt werden.

Jörg Stroedter, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Kreisvorsitzender der SPD Reinickendorf, fordert eine strengere Handhabe bei der Erteilung von Sondergenehmigungen für Nachtflüge in Tegel. Verspätete Maschinen und Postflüge gehören nach Schönefeld. Hintergrund ist eine Anfrage der SPD-Fraktion Berlin an die Senatsverkehrsverwaltung.

Mehr unter:
https://www.bz-berlin.de/berlin/reinickendorf/nachtflugverbot-nicht-in-tegel .

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