
Liebe Reinickendorferinnen und Reinickendorfer,
ich bin in der Einflugschneise des ehemaligen Flughafen Tegel aufgewachsen, einem Gebiet, was sich mit der Beendigung des Flugbetriebs stark verändern wird. Städte sind ständig im Wandel – auch Reinickendorf. Aus meiner beruflichen Erfahrung als Stadtplanerin, aber auch durch meine Tätigkeit als langjährige Bezirksverordnete weiß ich, dass Veränderungen im Wohnumfeld nicht allen gefallen. Einen ausgewogenen Interessenausgleich zwischen Eigentümern, Anwohnenden und der Allgemeinheit (z.B. Wohnungssuchenden) herzustellen, ist kein leichtes Unterfangen. Deshalb sind bei allen Planungen eine frühzeitige Information und eine transparente Bürgerbeteiligung für mich eine Selbstverständlichkeit.
Das Wohnumfeld ist wichtig für das eigene Wohlbefinden und die Lebensqualität. Neben der Wohnung gehört dazu auch ein sauberer öffentlicher Raum sowie gute Fuß- und Radwege, die für Alle eine sichere Mobilität ermöglichen.
In Ihrem Wohnumfeld sind Sie die Experten. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder Verbesserungsvorschläge haben, freue ich mich, wenn Sie direkt mit mir Kontakt aufnehmen.
Lassen Sie uns miteinander ins Gespräch kommen. so erreichen Sie mich:
Meine Schwerpunkte für Reinickendorf:
Neue und bezahlbare Wohnungen
Mit Leidenschaft setze ich mich für den Bau von neuen, bezahlbaren Wohnungen ein und dass bestehender Wohnraum bezahlbar bleibt. Die Miete darf nicht den Löwenanteil des Einkommens verschlingen. Die Mieterberatung rund um die Themen „Wohnen“ und „Mieten“ soll dort stattfinden, wo die Bürgerinnen und Bürger leben und sich aufhalten, in ihren Kiezen und Quartieren, z.B. im Familienzentrum oder der Senioreneinrichtung.
Wichtig sind mir lebendige, nutzungs- und einkommensgemischte Wohnquartiere mit Begegnungsorten für Jung und Alt, denn sie fördern Nachbarschaften und schützen vor Einsamkeit.
Attraktive öffentliche Räume für ein gutes und gesundes Klima
Die Sommer werden immer heißer, die Regenereignisse stärker. Deshalb möchte ich mich weiterhin für eine vielfältige grüne Infrastruktur einsetzen, z.B. durch Entsiegelung von Flächen, deren Bepflanzung mit Bäumen und insektenfreundlichen Beeten. Stadtnatur leistet einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel und ist unverzichtbar für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Sie dient der Gesundheit, denn sie kühlt und verbessert die Luftqualität. Sie bietet Räume für Begegnung zwischen Jung und Alt, unterschiedlichen Kulturen und Religionen sowie zwischen verschiedenen sozialen Gruppen.
Sichere Mobilitätsangebote für Jung und Alt
Auch in Sachen Mobilität muss sich in Reinickendorf etwas verändern – durch einen attraktiven ÖPNV und gute Fuß- und Radwege kann der Verkehr auch in einer wachsenden Stadt bewältigt und gleichzeitig umweltfreundlicher werden. Bei der Aufteilung des öffentlichen Raums müssen diejenigen stärker berücksichtigt werden, die ohne Auto unterwegs sind. Denn egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit Hilfsmitteln – der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, zum Arzt oder zu den öffentlichen Verkehrsmitteln muss sicher, komfortabel und barrierefrei sein.
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