Busspur Berliner Straße – Fluch oder Segen?
Seitdem die Bauarbeiten an der U6 begonnen haben und damit ein Schienenersatzverkehr nötig wurde, gibt es auf der Berliner Straße in Tegel eine Busspur, die für Rad- und Lieferverkehr freigegeben ist. Der motorisierte Verkehr fließt seitdem nur noch auf einer Spur. Die Wiederinbetriebnahme der U6 soll im kommenden Jahr endlich erfolgen. Ein Planungsspielraum, den wir nutzen wollen. Die Frage ist: Was passiert dann mit der jetzigen Busspur? Soll diese wieder für den Individualverkehr freigegeben werden? Oder sollte der Straßenraum neu aufgeteilt werden – in Bereiche für Fahrrad, Wirtschaftsverkehr und Parken?
Zur Diskussion dieser Fragen habe ich einen ansässigen Geschäftsmann, einen Vertreter des ADFC und einen Verkehrsexperten eingeladen. Gemeinsam mit Direktkandidat Samuel Märkt möchte ich mit meinen Gästen und auch mit Ihnen, die diese Straße täglich für Ihre Wege oder Besorgungen nutzen, darüber sprechen, was für uns und unseren Bezirk die beste Lösung ist.
Sven Meyer
Mitglied des Abgeordnetenhauses
Mohammed Safa
Inhaber der Edeka-Filiale Berliner Straße
Samuel Märkt
Direktkandidat für das Abgeordnetenhaus, Wahlkreis 3
Dipl.-Ing. Horst Mentz
Lehrbeauftragter Nachhaltige, städtische Mobilität Berliner Hochschule für Technik
Harald Berninghaus
Sprecher der Stadtteilgruppe Reinickendorf, ADFC Berlin e.V.
