
Alexander Ewers bleibt Stadtrat für die SPD im Reinickendorfer Bezirksamt. Auf der konstituierenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 29. Oktober wurde er mit großer Mehrheit erneut als Stadtrat gewählt. In den kommenden fünf Jahren übernimmt er neben dem Jugendamt auch das Ressort Gesundheit.
Der Sitzung war eine Einigung mit der CDU und der Linkspartei über die Besetzung des BVV-Vorstandes und die Geschäftsverteilung im Bezirksamt vorausgegangen. So konnten die bisherige Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner als neue BVV-Vorsteherin und die CDU-Bezirksverordnete Matea Krolo als stellvertretende BVV-Vorsteherin mit breiter Mehrheit gewählt werden.
Auch der Bezirksbürgermeisterkandidat Sebastian Pieper (CDU) und die drei Kandidierende von Linkspartei, den Grünen und der CDU wurden mit deutlicher Mehrheit in das Bezirksamt gewählt
Normalisierung der AfD gescheitert
Nicht gewählt wurde dagegen der Kandidat der rechtsextremen AfD, der in vier Wahlgängen keine Mehrheit erhielt, obwohl der Vorsitzende der Reinickendorfer CDU angekündigt hatte, die Wahl des AfD-Kandidaten zu unterstützen.
„Ich bin froh, dass der Plan der Normalisierung einer rechtsextremen Partei in Reinickendorf gescheitert ist.“ erklärt dazu der Vorsitzende der SPD Reinickendorf Gilbert Collé. „Die SPD hat sich dafür eingesetzt, dass die Mitglieder des Bezirksamtes mit einer Mehrheit aus demokratischen Parteien zustande kommt. Ich bin froh, das mit der CDU und der Linkspartei eine Vereinbarung geschlossen werden konnte, die dies ermöglicht hat und auch noch sicherstellt, dass die AfD im Falle der Wahl ihres Kandidaten nur das Ordnungsamt als Ressort erhält. Ich wünsche allen Mitgliedern des Bezirksamtes viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit in den kommenden fünf Jahren.“
