Am 3. Juni besuchten unser Stadtrat und Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeister in Reinickendorf, Uwe Brockhausen, und die Kandidatin für das Abgeordnetenhaus im Märkischen Viertel, Sevda Boyraci, gemeinsam mit Björn Hawlitschka, Kandidat für die BVV Reinickendorf, das Biomasseheizkraftwerk im Märkischen Viertel.

Der Betriebsleiter von Vattenfall, Marc Koch, erklärte ihnen zuerst die Erzeugungssituation in Berlin, die u.a. vier Fernwärmezonen umfasst, wovon die im Märkischen Viertel die einzige mit Biomasse betriebene ist. Sprich: Holzhackschnitzel.

Nicht nur die erzeugten Strom- und Wärmemengen sind beeindruckend, auch die Technik in der denkmalgeschützten Anlage ist sehenswert. Davon konnte sich dank der sachkundigen Führung die SPD-Delegation ein eindrucksvolles Bild machen.
Der größte Abnehmer der Wärme, die städtische Gesobau, und Vattenfall haben hier eine in der Stadtlandschaft einzigartige Symbiose von nachhaltiger Energieerzeugung und Wärmebeschaffung geschaffen, die Reinickendorf bzw. Berlin, hilft, die Energiewende zu meistern.

30.000 Menschen werden durch diese nachhaltige Anlage versorgt, das Holz kommt aus einem Radius, der nicht mehr als 150km von Berlin entfernt liegt und aus 400t Holzhackschnitzel werden am Ende Strom, Wärme und 7t Schlacke, die noch für Düngung genutzt wird.
Das bedeutet einen Wirkungsgrad von mehr als 84%. Future – Made in Reinickendorf!

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