Abwendungsvereinbarung unterzeichnet: Heimstaden verzichtet auf die Umwandlung von Mietshäusern in Eigentumswohnungen.

Die schwedische Heimstaden-Gruppe hatte in diesem Jahr 146 Häuser mit rund 4.000 Wohnungen für rund 830 Millionen Euro in Berlin gekauft. Viele Mieter*innen befürchten daraufhin die Umwandlung ihrer Wohnungen in Eigentum.

Nun ist es nach intensiven Gesprächen zwischen  Heimstaden und Vertretern der Berliner Bezirke sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Senatsverwaltung für Finanzen gelungen eine umfassende Abwendungsvereinbarung zu unterzeichnen. Diese bietet umfänglichen Schutz für Mieter*innen  in 82 Häusern mit insgesamt mehr als 2.200 Wohnungen.

In der Abwendungsvereinbarung mit den Bezirken verpflichtet sich Heimstaden u.a., auf die Umwandlung der Mietshäuser in Eigentumswohnungen für die Dauer von 20 Jahren zu verzichten. Zudem sichert Heimstaden zu, auf die möblierte, beziehungsweise zeitlich befristete Vermietung zu verzichten, bei der die Mieten häufig sehr hoch liegen. Im Rahmen einer Härtefallregelung sollen Modernisierungskosten außerdem nur in einem Umfang auf die Mieter*innen  umgelegt werden, bei dem die Nettokaltmiete 30 Prozent des Haushaltseinkommens nicht übersteigt. Diese Zusagen gelten für 10 Jahre.

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