Der BSR-Recyclinghof in Heiligensee ist viel gefragt. Seit einem Jahr sogar mehr denn je, da die Bürgerinnen und Bürger durch die Corona-Pandemie mehr zuhause sind und dort entrümpeln. Das führt immer wieder zu großem Andrang am BSR-Hof und einem damit verbundenen Verkehrschaos in Stoßzeiten.

„Schon häufiger habe ich mich an den Vorstand der BSR gewandt und Vorschläge zur Verbesserung dieser Situation gemacht, sei es die Öffnungszeiten zu verändern, die Containerwechselzeiten zu verlegen oder die aktuelle Baustellensituation zu optimieren, um nur einiges zu nennen“, so Jörg Stroedter, Kreisvorsitzender der Reinickendorfer SPD und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.

Gemeinsam mit der SPD-Abgeordneten Dr. Nicola Böcker-Giannini hat sich Stroedter an den Vorstand der BSR gewendet: „Wir haben vorgeschlagen, pro Quartal einen Sperrmülltag in Heiligensee nach dem Vorbild des Bezirks Mitte durchzuführen, um die Situation sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BSR-Hofes zu entlasten. An einem Sperrmülltag werden an einer zentralen Stelle Container aufgestellt. Ähnliches könnte man auch mit dem verstärkt anfallenden Grünschnitt im Frühjahr und der Laubabgabe im Herbst machen.“

Die erheblichen Wartezeiten und das hohe Verkehrsaufkommen vor dem Heiligenseer BSR-Hof sollen damit reduziert werden. Dies führe Stroedter zufolge zu einer Entlastung des Recyclinghofes und hoffentlich zur Vermeidung der illegalen Entsorgung des Sperrmülls und des Grünschnitts!

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